Willkommen auf der Internet Seite von Moosalp Bienen.

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Mein Betriebskonzept:  https://betriebskonzept.apiservice.ch/Home/Load/1


In der herrlichen Bergwelt von Törbel und auf unserer Moosalpe sind unsere Bienen zu Hause. Für einen guten Honig sind der Lebensraum und die Nahrung der Honigbienen das Wichtigste.

 

Der Moosalp-Honig ist ein Blütenhonig und wird in in einer vom Klima begünstigten Region Törbel/Moosalp gewonnen.

Törbel/Moosalp verfügt im Jahr über ca. 300 Sonnentage und eine blütenreiche Landschaft. Durch die grosse Vielfalt der Arten erlaubt es die Herstellung von qualitativ hochwertigem Honig.

 


Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.   (Zitat Albert Einstein, 1949).


Warum sind Bienen so wichtig?

Bienen und andere Insekten übernehmen durch die Bestäubung von Pflanzen eine grundlegende Aufgabe für die Ernährung des Menschen. Rund ein Drittel der Nahrungsmittel, die wir Menschen zu uns nehmen, wachsen nur, weil sie von Bienen und anderen Insekten bestäubt werden. Honigbienen tragen Schätzungen zufolge 80 Prozent dieser Bestäubung.

Der Einfluss von Bienen auf unsere tägliche Ernährung

Honigbienen gibt es seit mindestens 50 Millionen Jahren.
Schon in der Steinzeit plünderten Menschen die Waben der Honigbienen.
In Ägypten wurde schon vor 6000 Jahren eine Bienenhaltung betrieben. Die Menschen siedelten Bienen in Tonröhren an und ernteten ihren Honig.
Die Honigbiene ist ein hochentwickeltes, staatenbildendes Insekt und nur als Volk überlebensfähig. Im Bienenvolk hat sich eine Arbeitsteilung entwickelt. Die Arbeiterin erfüllt ihrem Alter gemäß verschiedene Aufgaben. Um als Volk über den Winter oder andere  nahrungsarme Zeiten hinweg zu bestehen, betreiben die Bienen eine Vorratswirtschaft.


Bienen sind friedliche Insekten. Sie stechen nur, um sich oder ihr Volk zu verteidigen.


Blüten – von Bienen gern gesehen…

 

 
Es ist nicht genug zu wissen – man muss auch anwenden.
Es ist nicht genug zu wollen – man muss auch tun.
                                             Johann Wolfgang von Goethe

 

Bienen

 


Willst du zu den Bienen dich wagen,
so muss dein Herz in Reinheit schlagen.

Denn es ist der Biene Pflicht,
dass sie jeden Sünder sticht!


Die Imkerei

Imkerei hat bei uns eine große Tradition. Bienenhaltung ist ein schönes und nützliches Hobby. Imker erleben die Natur pur, entdecken immer wieder Neues und machen sich selbst nützlich. Wird Bienenhaltung mit zunehmendem Umweltbewusstsein vielleicht gar ein neuer Trend? Wer mit Bienen friedlich und respektvoll umgeht, braucht deren Stachel nicht zu fürchten.
Imker kann jeder werden, den Liebe zur Natur auszeichnet, der über eine gute Beobachtungsgabe verfügt und ein wenig Zeit hat…

Wer Bienen halten will, sollte möglichst einen Anfängerkurs besuchen und sich etwas belesen. Anfängerlehrgänge werden vom OBTV angeboten. Hast du Lust? Dann schau mal diese Seite an  http://www.obzv.ch

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1: Die drei Bienenwesen

  · A)  Königin
  · B)  Arbeitsbienen
  ·  C) Drohnen

2:  Das Volk als Einheit
3:  Die Kinderstube

1: Die drei Bienenwesen

Bei der Honigbiene gibt es drei verschiedene Erscheinungsformen:
Die Königin, die Arbeitsbienen, beide weiblicher Natur, und die männlichen Drohnen. Die Königin und die Arbeitsbienen entspringen beide befruchteten Eiern, die Drohnen hingegen nur unbefruchteten. Das bedeutet unter anderem, daß die Drohnen keinen Vater besitzen, dafür aber einen Großvater. Alle Bienen, abgesehen von der Königin, sind Geschwister und besitzen eine gemeinsame Mutter, die Königin. Nur die Königin ist im Volk in der Lage Eier zu legen, entweder unbefruchtete, aus denen sich Drohnen entwickeln werden, oder befruchtete Eier, woraus entweder Arbeitsbienen entstehen, oder im Ausnahmefall eine neue Königin.

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Entwicklung der Honigbiene
  Wabenzelle

 

 

Ei

 

 

Rundmade

 

 

Streckmade,   Puppe Gesamtzeit

 

 

Arbeiterin Normale Größe 3 Tage 6 Tage 12 Tage 21 Tage
Königin Längliche „Weiselzellen“ am unteren Wabenrand 3 Tage 5 Tage 8 Tage 16 Tage
Drohn Größere Zelle 3 Tage 6 Tage 15 Tage 24 Tage

a) Die Königin

Körperlänge: 20 biss 24 mm                                                                                                                                        Gewicht: ca. 25 g

Die Königin, auch Weisel genannt, ist normalerweise das einzige vollentwickelte,
legefähige Weibchen im Bienenvolk. Sie ist leicht durch ihre äußere Erscheinungsform – langer dünner Hinterleib, größer als eine normale Arbeitsbiene und rundlichere Kopfform- von den anderen Bienen zu unterscheiden. Außerdem besitzt sie keine Pollensammelvorrichtung an den Hinterbeinen, wie sie die Arbeitsbienen haben, und auch ihr Stachel besitzt, im Gegensatz zur Arbeiterin, weniger Widerhaken, und wendet diesen auch nur in Ausnahmefällen an. Im Inneren des Körpers ist auch einiges verschieden: So gibt es keine Wachsdrüsen, dafür sind die Geschlechtsorgane  stark ausgebildet. Die Königin ist das einzige Bienenwesen, welches mehrere Jahre leben kann. Ihre Aufgabe ist darauf beschränkt Eier zu legen (1500 am Tag, eine Steigerung auf 3000 Eier ist bei legefreudigen Tieren möglich, so daß eine Königin an einem Tage eine Eimenge vom Doppelten ihrer eigenen Körpermasse erzeugen kann), sie sorgt somit allein für den Erhalt des Bienenvolkes.
Für die Harmonie und die Aktivität eines Bienenvolkes ist die Anwesenheit der Königin dringend nötig. Sie scheidet einen Duftstoff ab (Pheromone), welcher von den Hofstaatbienen durch körperlichen Kontakt im ganzen Stock verbreitet wird. Verschwindet dieser Duft aus dem Bienenvolk, so reagieren die Bienen hierauf ganz charakteristisch und versuchen sich eine neue Königin heranzuziehen. Dies können die Bienen aus einem befruchteten Ei oder einer bis zu 3 Tage alten Larve tun, da sich bis hierher die Entwicklung zwischen Königin und Arbeitsbienen im wesentlichen noch nicht unterscheidet. Die Bienen erweitern hierzu einfach die normale Zelle (da die Königin ja größer werden soll). Eine Königin, die nicht aus einer Notsituation „hergestellt“ wird, entsteht in einer extra für sie errichteten, größeren, tonnenförmigen Zelle, der Weiselzelle. Nach dem Schlüpfen beginnt sie mit ganz charakteristischen Tönen zu „rufen“. Befinden sich noch weitere Königinnen in anderen Weiselzellen, so „antworten“ diese ihr und werden dann, sofern die frisch geschlüpfte Königin nicht von den Bienen abgehalten wird, von der erstgeschlüpften durch das Öffnen der Zellen bloßgelegt und abgestochen. Ein paar Tage nach dem Schlüpftag begattet sich die Königin mit mehreren Drohnen in der Luft, und füllt somit ihre Samenblase, welche im allgemeinen bis zum Lebensende reicht. Im Stock wird die Königin die ganze Zeit von mehreren Arbeitsbienen begleitet, dem sogenannten Hofstaat, welcher die Königin pflegt, putzt und füttert. Gerade beim Putzen werden die für das Volk so wichtigen Pheromone aufgenommen und verbreitet.

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Wiesensalbei – Heidenelke – Rotklee -Labkraut – Storchenschnabel

b) Die Arbeitsbienen

Körperlänge: 12 bis 13 mm
Gewicht: etwa 19 g

Die Arbeitsbienen bilden die eigentliche Masse des Bienenvolkes. In unseren Breiten geht ein Bienenvolk mit ca. 8.000 über den Winter, während zur Zeit des Höhepunktes im Sommer ein Volk bis zu 50.000 Bienen zählen kann. Die Arbeitsbiene ist zwar ein weibliches Tier, dennoch kann sie im Normalfall keine Eier legen. Nur in Ausnahmefällen, wenn die alte Königin verloren gegangen ist, erlangen einige Arbeiterinnen die Fähigkeit, Eier zu legen. Da diese jedoch nur unbefruchtet sind, entstehen daraus nur Drohnen. Man sagt, das Volk ist „buckelbrütig“, da die entstehende Brut charakteristisch „buckelig“ aussieht.

Während der Monate April bis Juli leben Arbeitsbienen als Sommerbienen ca. sechs Wochen, werden sie jedoch im August oder September geboren, so leben sie als Winterbienen bis zum Frühjahr. Die Arbeitsbienen verrichten alleine im Stock alles. Dabei bedienen sie sich einer altersspezifischen Arbeitsteilung. Die jungen Bienen verrichten bis zum 20. Lebenstag alle Arbeiten innerhalb des Stockes und werden daher auch als Stockbienen bezeichnet. Am Anfang ihrer Arbeit steht das Zellenputzen. Ab ca. dem 3. Lebenstag beginnen die Jungbienen die älteren Maden mit einer Mischung aus Honig und Pollen zu füttern. Etwas später, wenn sich die Futtersaftdrüsen im Kopf der Biene vollständig entwickelt haben, wird die jüngere Brut mit  einem eiweißreichen Futtersaft versorgt. Ab dem 10. Lebenstag haben sich die Wachsdrüsen an der Unterseite des Bauches vollständig entwickelt. Die Biene wird zur Baubiene und kann das Bienenwachs „ausschwitzen“. Zwischen dem 10. und 20. Lebenstag verrichten die Bienen verschiedenste Aufgaben. So nehmen sie den Nektar in Empfang, dicken ihn zu Honig ein und stampfen Pollen in die Zellen ein. Am 20. Lebenstag treten einige Bienen als Wächterinnen an und verteidigen das Volk vor Eindringlingen. Dabei kontrollieren sie auch die ankommenden Sammlerinnen auf ihre Zugehörigkeit zum Volk. Erst dann werden sie endlich bis zum Tode Flugbienen und sammeln Nektar, Pollen, Wasser oder Propolis.


 
 Aufgaben

Tag

 

1 – 3

Putzbiene – Zellen putzen
Die Biene putzt ihre Zelle und kümmert sich auch um andere Zellen.
Die Futtersaftdrüsen bilden sich aus.
3 – 11 Ammenbiene – Pflege der Brut
Zunächst füttert die Biene ältere Maden mit einem Gemisch aus Pollen und Honig. Haben sich die Futtersaftdrüsen voll ausgebildet, übernimmt die Biene die Pflege der jüngeren Brut.
Die Wachsdrüsen sind im Aufbau.
12 – 18 Baubiene – Wabenbau
Jetzt wo die Wachsdrüsen voll ausgebildet sind, produzieren die Bienen Wachs und bauen den Wabenbau aus.
Die Futtersaftdrüsen bilden sich zurück.
19 – 21 Wächterin – Bewachen des Volkes
Rückbildung der Wachsdrüsen
22 -30 Arbeitsbiene – sammelt Nährstoffe
Die Biene sammelt jetzt Honigtau, Nektar, Pollen, Wasser und Kittharz.

Das Grundprinzip der altersmäßigen Arbeitsteilung ist jedoch im hohen Maße in Notsituationen anpassungsfähig, so daß niemals in einem Bienenvolk bestimmte Arbeiten liegen bleiben.

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c) Die Drohnen

Körperlänge: 15 bis 17 mm
Gewicht: etwa 23 g

Die Drohnen haben im Bienenvolk keine Aufgabe, außer eine Königin zu begatten. Diese
Aufgabe können aber die wenigsten Männer im Laufe ihres Lebens erfüllen. Da die
Verjüngung des Bienenvolkes im Sommer stattfindet, kann man Drohnen auch nur dann im Volk antreffen. Im Herbst werden alle Drohnen als Schmarotzer im Zuge der „Drohnenschlacht“ von den Arbeiterinnen getötet. Im Sommer besitzen sie jedoch höchste Privilegien. Ein Bienenvolk beherbergt so während der Fortpflanzungszeit einige hundert Drohnen. Durch ihre auffällige Gestalt, ihren plumpen, breiten Körper und die verhältnismäßig riesigen Facettenaugen, sind sie im Bienenstock leicht zu erkennen. Aufgrund ihrer Größe wachsen sie deshalb auch in extra für sie errichteten Zellen auf, die sich durch ihre Größe von den normalen Arbeiterzellen unterscheiden. Eine Drohne lebt in der Regel 24 Tage, wenn sie bei der Paarung nicht ihr Lebensziel erfüllt und so frühzeitig stirbt. Ab dem 12. Lebenstag sind die Drohnen in der Regel begattungsfähig. Sympathisch sind die Drohnen deshalb, weil sie nicht stechen. Sie können es nicht, da sie gar keinen Stachel besitzen.

 

2: Das Volk als Einheit

Das Volk als Einheit ist mehr als die Summe seiner Glieder. Es ist eine funktionelle Einheit, sinnvoll in Geschlechter und Kasten aufgeteilt und abgestimmt, so daß es eine harmonische Einheit bildet. Auf den ersten Blick mag es so aussehen, daß die Königin allein regiert, evolutionstheoretisch betrachtet ist die Königin jedoch eine „Sklavin“ der Arbeitsbienen. Zwar kann das Bienenvolk ohne die Königin nicht existieren, aber die Arbeiterinnen entscheiden z.B., ob die Königin viele oder wenig Eier legen soll, indem sie ihr die nötige Futtermenge zumessen. Sie regeln den Nachwuchs von Geschlechtstieren durch Errichtung der nötigen Larvenwiegen und Pflege. Sie kontrollieren die Temperatur im Volk: Kühlen durch Wasserverdunstung und Fächeln am Flugloch, wärmen durch Muskelzittern. Die Arbeitsbienen sorgen für den Nahrungserwerb, produzieren das Wachs und halten den Stock sauber und keimfrei (-> Propolis) sowie verteidigen ihn gegen Eindringlinge. Die einzelne Biene ist unbedeutend, erst das Volk als Einheit ist zu phantastischen Leistungen fähig, z.B. das Errichten von durch und durch gleichmäßigen, sechseckigen Waben aus Bienenwachs, welche als Kinderstube, Honig- und Pollenspeicher sowie Wohneinrichtung funktionieren.

Alpenrosen
Alpenrosen

3: Die Kinderstube

Am Anfang setzt die Königin ein Bienenei auf den Grund der Zelle ab. Dabei kriecht sie zunächst vorwärts ein Stück in die Zelle hinein, mißt mit den Füßen die Zellengröße aus und senkt schließlich ihren Hinterleib in die Zelle um entweder ein befruchtetes oder unbefruchtetes Ei auf den Zellenboden abzulegen. Die Königin legt die Arbeitereier in die Arbeiterzellen und die Drohneneier in die Drohnenzellen. Königineier gibt es nicht. Es sind dieselben wie die Arbeitereier, nur werden sie in bestimmten Zellen, den sogenannten Weiselzellen gelegt und besonders gefüttert. Aus diesem etwa 1,5 mm großen Bienenei schlüpft nach drei Tagen eine kleine Larve. Die Arbeiterinnen füttern diese Larven zunächst mit einem Futtersaft aus ihren Kopfdrüsen. Normale Bienenbrut erhält dann später eine Mischkost aus Pollen und Honig, die Königinnenlarven erhalten jedoch die ganze Zeit über diesen Futtersaft. Die unterschiedliche Ernährung ist auch gleichzeitig das Geheimnis der beiden weiblichen Bienengestalten. Bis zu einem Larvenalter von 3 Tagen ist so noch eine Umstimmung von Arbeitsbiene zur Königin möglich. Hiervon machen die Bienen gelegentlich Gebrauch, wenn nämlich die alte Königin plötzlich verschwindet. Die Maden liegen zunächst gekrümmt auf dem Boden (Rundmaden), strecken sich dann jedoch aufgrund des Platzmangels in die Höhe (Steckmaden). Gleichzeitig wird dann die Zelle von den Arbeitsbienen mit einem luftdurchlässigem Wachsdeckel versehen. Dies geschieht bei allen Bienenwesen um den 9.Tag nach der Eiablage. Bei der Königin etwas früher und bei den Drohnen etwas später. In den gedeckelten Zellen spinnt die Made einen Kokon um sich. Jetzt entwickeln sich erst die Strukturen der zukünftigen Biene. Die Königin schlüpft schließlich am 16. Tag nach der Eiablage, die Arbeiterinnen erst nach 21 Tagen und die Drohnen gar erst nach 24 Tagen. Jetzt beginnt erst das richtige Leben der Bienen.

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Aebibienenhaus liegt am Hauptwanderweg Törbel-Burgen-Zeneggen

Weiterlesen „Bienen“

Über uns

 


„Nur was du kennst, wirst du schätzen. Und nur was du schätzt, wirst du schützen.“


Die Erbauer vom Bienenhaus

Bienen Kopie

Geschichte vom Bienenhaus Aebi

  • 1998 / 1999  Grundausbildungskurs
  • Juni 1999  Baubewilligung
  • Architekturbüro Theo Odermatt, Burgen/Zermatt

  • Juli 1999 Baubeginn
  • Juni 2001 Firstmahl in der Breitmattu
  • August 2008 Bau vom Unterstand

 

 

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Hl. Antonius


 

Wusstest du schon?

Ende Dezember hat das Bienenvolk am wenigsten Einzelwesen (ca. 5000 bis 8000) . Es ist zu einer   Traube aus Arbeiterinnen zusammengezogen, die sich gegenseitig wärmen und in ihre Mitte die Königin nehmen, sie nähren, wärmen und schützen.

Am Ende des Winters wächst ein Bienenvolk deutlich an. Ab ca. 10°C fliegen die Bienen aus, oft  das erste Mal nach langer Zeit, um ihre Kotblase zu entleeren. Sie holen Wasser und besuchen die ersten Frühlingsblüher.
Ende März anfangs April gibt es bereits längere Flugperioden, in denen die Bienen auch schon mehr Nektar eintragen, als sie verbrauchen und kleine Honigvorräte anlegen.
Zusätzlich legt die Königin jetzt Eier in Zellen. Sie erreicht gegen Ende Mai Spitzenwerte von bis zu 2000 Eiern am Tag – mehr als ihr eigenes Körpergewicht.

Die Volksstärke kann bis zu 50‘000 Bienen im Sommer wachsen. Neben ihrer Hauptaufgabe, dem Eierlegen, gibt die Königin sogenannte Königinnensubstanz ab. Diese enthält ein Pheromon, das die anderen Weibchen, die Arbeitsbienen, in ihrer Geschlechtlichkeit hemmt und für das Wohlbefinden des ganzen Insektenstaates sorgt.

So merken die Bienen z. B., dass ihre Königin gestorben ist. Passiert das zu einer Zeit, in der Brut vorhanden ist, so fangen die Bienen an, einige Brutzellen von jungen Arbeiterinnenlarven zu Weiselzellen umzubauen und darin durch die andere Ernährung neue Königinnen als Ersatz nachzuziehen.

1,5 Mal muss eine Biene rechnerisch für ein Glas Honig um die Erde fliegen.